Wo Kapitalmarktprojekte ins Stocken geraten –
und wie sie wieder vorankommen.

Wenn Unternehmen zu mir kommen, existiert das Projekt meist bereits. Was häufig fehlt, ist eine tragfähige Kapitalmarktarchitektur, die Finanzierung, Vertrieb, Compliance und Aufsicht von Anfang an miteinander verbindet.

Diese typischen Ausgangssituationen begegnen mir in der anwaltlichen Praxis immer wieder.

1 · Ihr Wachstum passt nicht mehr zur bisherigen Finanzierungsstruktur

DIE SITUATION

Neue Produktionslinien, Werkserweiterungen, Projektentwicklungen oder Infrastrukturvorhaben: Sie brauchen zusätzliche Finanzierungsspielräume neben der Hausbank. Jetzt stellt sich die Frage nach dem richtigen Instrument, der richtigen Struktur und der passenden Aufsichtslogik.


2. Bankabhängigkeit wird strategisch problematisch

DIE SITUATION

Die Hausbank soll nicht ersetzt werden – aber Sie möchten eine zweite, tragfähige Finanzierungssäule aufbauen. Das erfordert regulatorische Klarheit und vertriebliche Struktur.


3. Ihr Projekt wird regulatorisch oder organisatorisch komplex – insbesondere grenzüberschreitend

DIE SITUATION

  • Prospektpflicht oder prospektfrei?

  • Welche Vertriebszulassung?

  • Welche Anlegerkategorisierung?

  • Welche Compliance-Strukturen brauchen Sie intern?

Besonders knifflig wird es, wenn Ihr Projekt grenzüberschreitend ist – Deutschland, Österreich, Schweiz haben unterschiedliche nationale Regeln. Eine Struktur, die in Deutschland funktioniert, kann in Österreich zu einer Untersagung durch die FMA führen.

Die Besonderheiten entstehen oft erst im Detail: Prospektpflicht-Schwellen, Nachrang-Anforderungen, Vertriebserlaubnisse – alles ist national unterschiedlich. Jetzt greifen mehrere Ebenen und mehrere Länder ineinander.


4. Finanzierung, Vertrieb und Compliance – entscheidend sind die Schnittstellen

DIE SITUATION

Sie haben ein Produkt am Markt, das regulatorisch oder wirtschaftlich nicht mehr funktioniert. Jetzt müssen Sie es umbauen oder neu strukturieren – aber Sie können nicht einfach alles löschen und neu anfangen. Sie haben bestehende Anleger, die Sie in die neue Struktur überführen müssen. Das ist nicht nur eine rechtliche Herausforderung, sondern vor allem eine vertriebliche, kommunikationstechnische und compliancetechnische Herausforderung: Wie erklären Sie das Ihren Anlegern? Wie strukturieren Sie die Überführung? Wie dokumentieren Sie das aufsichtsrechtlich sauber?


5. Ihre Struktur muss sich verändern – Ihre Anleger müssen mitgenommen werden

DIE SITUATION

Ihre bisherige Struktur trägt Ihr Geschäftsmodell nicht mehr. Gleichzeitig haben Sie bereits Anleger, die Sie nicht einfach zurücklassen können. Eine neue Struktur muss deshalb nicht nur regulatorisch funktionieren, sondern auch gegenüber bestehenden Anlegern rechtlich sauber, kommunikativ nachvollziehbar und organisatorisch umsetzbar sein.


6. Aufsichtsrechtliche Verfahren – vom Anhörungsschreiben bis zur Untersagung

DIE SITUATION

Ein Anhörungsschreiben der Aufsicht liegt vor. Eine Maßnahme ist angedroht. Jetzt entscheidet nicht mehr allein die Rechtslage, sondern vor allem die Qualität und Geschwindigkeit der Reaktion. Es geht darum, die Aufsicht zu überzeugen, das Unternehmen zu stabilisieren und weitere Eskalationen zu vermeiden.


Wenn Sie eine Emission vorbereiten, eine regulatorische Struktur überprüfen, oder eine Anfrage der Aufsicht einordnen müssen – vereinbaren Sie jetzt direkt einen Termin.

Ich melde mich auch gerne zu einer kurzen telefonischen Vorbesprechung zurück, wenn Sie lieber zunächst nur 15 Minuten klären möchten, ob die Situation passt.